Quelle: Dr. med. Michael Broicher
Datum: 14.10.11
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Das Entstehen der freien Radikale
Sogenannte radikalische Reaktionen spielen in der Krebsentstehung und bei der Entstehung von Alters-, Verschleiß- und "Zivilisationskrankheiten eine wesentliche, wenn nicht die entscheidende Rolle.
Hierbei handelt es sich um kleine extrem aggressiv reagierende chemische Bruchstücke wie z. B. die freien Sauerstoffradikale.
Diese freien Radikale werden durch sogenannte Antioxidantien und Scavenger, wie beispielsweise die Vitamine A, E und C, die Mineralstoffe Magnesium, Selen und Zink abgefangen und unschädlich gemacht. Die natürliche Erzeugung von freien Radikalen im Organismus wird zusätzlich durch Belastungen von außen erhöht.
Zu den Quellen von freien Radikalen gehören z. B. Chemikalien, UV-Strahlung, Ozon, Luftverschmutzung, Schwermetalle, ionisierende Strahlung, Rauchen...
So werden beispielsweise durch einen Zug (!) an einer Zigarette werden etwa 10 hoch15 (= 1000 000 000 000 000) Radikale inhaliert.
Die Entgiftung des gleichzeitig inhalierten Teers produziert weitere 10 hoch14 (= 100 000 000 000 000) Radikale.
Unter den heute herrschenden Umweltbedingungen ist das antioxidative Potential selbst Gesunder bereits grenzwertig belastet bzw. bereits erschöpft. Dies insbesondere deshalb, da die sattsam bekannten ökologischen Belastungen dazu geführt haben, daß die Nahrungs - und Lebensmittel am Beginn der Nahrungskette nicht mehr die erforderlichen Mengen an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen enthalten. Dies wiederum ist eine Folge z. B. des sauren Regens, der besagte Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Böden auswäscht. In der Folge lagern die Pflanzen die durch menschlichen Eintrag reichlich vorhandenen Schwermetalle ein.
Diese Schwermetallbelastung unserer Nahrung wiederum erhöht zu ihrer Entgiftung den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und führt gerade bei Mangel an diesen Substanzen zu einem erhöhten Anfall an freien Radikalen. |